Die Heilige Birma ist eine mittelgroße, maskierte Halblanghaarkatze mit tiefblauen Augen, seidigem Fell und weißen Handschuhen. Doch das Aussehen erklärt nur die Hälfte. Für viele macht vor allem die Art dieser Rasse den Unterschied: Sie folgt ihren Menschen, untersucht alles, beteiligt sich und befindet sich oft mitten im Familiengeschehen.
So ist das Leben mit einer Birma
Eine typische Birma ist nicht unbedingt die Katze, die sich damit begnügt, dekorativ am anderen Ende des Hauses zu liegen. Viele folgen Ihnen von Zimmer zu Zimmer, legen sich in Ihre Nähe, untersuchen Einkaufstaschen, helfen beim Bettenmachen und sind überzeugt, dass Ihre Projekte auch ihre Projekte sind. Gleichzeitig ist die Rasse häufig weniger hektisch als viele sehr aktive Rassen. Gerade diese Mischung aus Ruhe, Spiel, Neugier und sozialem Kontakt schätzen viele Birma-Halter.

Warum eine Heilige Birma wählen?
Wählen Sie diese Rasse nicht nur wegen der blauen Augen. Wählen Sie sie, wenn Sie eine Katze möchten, die meist ein sichtbarer Teil der Familie wird und sich am wohlsten fühlt, wenn sie Kontakt, Nähe und etwas zum Mitmachen hat.
Eine Birma kann gut zu Ihnen passen, wenn …
- Sie eine soziale Katze wünschen, die gern nahe bei der Familie ist
- Sie täglich Kontakt, Spiel und geistige Beschäftigung bieten können
- Sie eine Katze möchten, die sicher als Wohnungskatze in einer abwechslungsreichen Umgebung oder mit gesichertem Außenbereich leben kann
- Sie Fellpflege, Nähe und Katzenhaare als ganz normalen Teil des Zusammenlebens ansehen

Erwägen Sie eine andere Art Katze, wenn …
- Sie eine sehr unabhängige Katze bevorzugen, die sich die meiste Zeit selbst beschäftigt
- die Katze häufig über lange Zeit ohne Gesellschaft oder Beschäftigung allein sein müsste
- Sie keine Katze möchten, die Ihnen folgt und sich in den Alltag einmischt
- Sie ausschließlich nach dem Aussehen und nicht nach Wesen, Bedürfnissen und Lebensstil auswählen
Das Erscheinungsbild: eine Rasse der Kontraste

Der Körper ist heller als Maske, Ohren, Beine und Schwanz, während die weißen Handschuhe die Farbe an allen vier Pfoten unterbrechen. Die Farbe entwickelt sich mit dem Alter, sodass eine erwachsene Birma normalerweise deutlichere Kontraste zeigt als ein Kätzchen. Das Fell ist lang bis halblang und soll sich seidig anfühlen.
Der Charakter ist keine Garantie
Eine Rasse gibt eine Richtung vor, keine fertige Antwort. Das Wesen der einzelnen Katze wird außerdem durch Veranlagung, Aufzucht, Sozialisation, Umwelt und Erfahrungen geprägt. Ein verantwortungsvoller Züchter lernt deshalb die Kätzchen kennen und hilft dabei, jede Katze mit dem passenden Zuhause zusammenzubringen.
Rassestandard und Familienkatze sind zwei verschiedene Dinge. Eine Katze kann eine wunderbare, rassetypische Birma sein, ohne perfekte Ausstellungszeichnungen zu besitzen. Handschuhe und Sporen sind im Standard wichtig, sagen aber nichts über den Wert der Katze als Familienkatze aus.
Entdecken Sie die Rasse
Wenn Sie tiefer ins Detail gehen möchten, finden Sie hier eigene Seiten zu Wesen, Standard, Farben, Handschuhen/Sporen und Rassegeschichte.
