
Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) bedeutet, dass sich der Herzmuskel verdickt. Das kann die Fähigkeit des Herzens beeinträchtigen, sich zu entspannen und normal zu füllen, und in manchen Fällen zu Herzversagen oder Blutgerinnseln führen.

Warum die Erkrankung schwer zu erkennen sein kann

Viele Katzen mit früher HCM wirken völlig normal. Ein Herzgeräusch kann einen Verdacht wecken, doch das Fehlen eines Geräuschs schließt die Erkrankung nicht aus. Die wichtigste Untersuchung der Herzstruktur ist die Echokardiografie – ein Herzultraschall – durch einen Tierarzt mit entsprechender Erfahrung.
Anzeichen, auf die man reagieren sollte

Schnelle oder angestrengte Atmung in Ruhe.
Plötzlicher Abfall von Energie oder Ausdauer.
Bei Ohnmacht oder akuter Schwäche ist eine sofortige Untersuchung erforderlich.
Plötzlich auftretende Schmerzen und Lähmungen in den Hinterbeinen sind akut.
HCM und Zucht
HCM kann erbliche Komponenten haben, doch es gibt keinen einzelnen DNA-Test, der eine Heilige Birma von HCM freisprechen kann. Deshalb bleiben phänotypisches Screening per Herzultraschall und eine offene Dokumentation der Ergebnisse wichtig, wenn das Risiko in der Zucht reduziert werden soll.